Musiklehre, Masterclass E-Learning & Transpositions-Rechner
Von den Grundlagen für dein Alt-Sax bis zur nicht-zertifizierten, aber hochkarätigen Masterclass auf Hochschul- & Konservatoriums-Niveau.
Höhere Musiklehre, Akustik, Kontrapunkt & Moderne Harmonik
Praxisnahes Studium ohne trockene Bürokratie: Theorie lesen → Klangbeispiel hören → am Instrument ausprobieren → Modul-Check meistern.
Akustik, Naturtonreihe & Stimmungssysteme
Jeder akustische Ton besteht aus einem Grundton (1. Teiltongrundfrequenz f) und einer unendlichen Reihe ganzzahliger Vielfacher (2f, 3f, 4f, 5f …). Während Klaviere gleichstufig (12 identische Halbtöne à 100 Cent) gestimmt sind, können Bläser, Streicher und Sänger Intervalle akustisch rein und schwebungsfrei intonieren.
Ensemble-Intonations-Formel (Just Intonation): Grundton 0 ct · Quinte +2 ct · Dur-Terz −14 ct · Moll-Terz +16 ct · Natur-Septime −31 ct.
Schalte im Practice Room den 442-Hz-Drone auf C ein. Spiele dazu langsam die große Terz (klingend E) und lasse sie minimal tiefer sinken, bis das Flirren komplett verschwindet und der Klang im Raum ‚einrastet'.
Wie musst du als Bläser oder Streicher die große Terz eines Dur-Akkords im Vergleich zum gleichstufigen Klavier intonieren, damit der Akkord komplett schwebungsfrei klingt?
Welchen Ton / welche Tonart spielt wer in der Band?
Wähle den klingenden Konzertton (z. B. vom Klavier oder Gitarristen angesagt) — MusicBuddy zeigt sofort die notierte Tonart für alle Instrumentengruppen:
Interaktives Musiktheorie-Quiz (+15 XP pro richtiger Antwort)
Das Klavier spielt ein klingendes C (Konzert-C). Welchen Ton muss ein Es-Altsaxophon greifen, damit derselbe Ton erklingt?
Glossar
Die wichtigsten Begriffe in einem Satz erklärt.
- Konzertton — der tatsächlich klingende Ton (wie am Klavier).
- Geschriebener Ton — die Note, die du auf deinem Horn liest und greifst.
- Transposition — die feste Verschiebung zwischen Klang und Notation.
- Intervall — der Abstand zweier Töne (Sekunde, Quinte, Oktave …).
- Vorzeichnung — die Vorzeichen am Zeilenanfang; sie legen die Tonart fest.
- Dur / Moll — helles bzw. dunkleres Tongeschlecht.
- Taktart — die zwei Zahlen für die Schläge pro Takt (z. B. 4/4).
- Auftakt — Töne vor dem ersten vollen Takt.
- Legato / Staccato — gebunden bzw. kurz gespielt.
- Ansatz (Embouchure) — wie Mund und Lippen das Mundstück formen.
- Oktavklappe — Daumenklappe für die zweite Oktave.
- Arpeggio — die Töne eines Akkords nacheinander gespielt.
- Modus — Tonleiter ab einer bestimmten Stufe (z. B. Dorisch).
- Pentatonik — fünftönige Skala, ideal zum Improvisieren.