Transposition bei B♭- und E♭-Instrumenten (Saxophon, Klarinette, Trompete)
Transponierende Instrumente klingen anders als notiert: Ein gegriffenes C klingt auf B♭-Instrumenten (Tenor-/Sopransax, Trompete, Klarinette) als B♭ (−2 Halbtöne) und auf E♭-Instrumenten (Alt-/Baritonsax) als E♭ (+3 bzw. −9 Halbtöne).
Der historische Grund für transponierende Notation ist ergonomischer Komfort: Auf allen Saxophonen, Flöten und Klarinetten bedeutet derselbe Griff (z. B. sechs Finger geschlossen) immer die Note ‚D' im Notenblatt. Damit ein Es-Altsaxophon mit einem Klavier in klingend C-Dur zusammenspielen kann, müssen seine Noten 3 Halbtöne tiefer (bzw. eine große Sexte höher) in A-Dur notiert werden. Für ein B♭-Tenorsaxophon werden sie 2 Halbtöne höher in D-Dur notiert.
Praxis-Tipp: Eselsbrücke für die Jam-Session: Klingende Kreuze (#) lieben Bläser! Spielt der Gitarrist C-Dur (0 Vorzeichen), denkt Alt in A-Dur (3 #) und Tenor in D-Dur (2 #).